Engagement

Homophobie und Transphobie ist auch heute noch gegenwärtig und trifft junge und ältere Menschen. Meistens versteckt und subtil, manchmal auch brutal. Und noch heute noch gilt «Gemeinsam sind wir stark!». Deshalb ist es doch eigentlich klar, sich für LGBTI‐Projekte zu engagieren.

Wie wichtig Engagement ist, beweist eine Studie unter homosexuellen Menschen im Alter zwischen 16 und 25 aus dem Jahre 2009. Diese zeigt, dass junge Homosexuelle ein zwei‐ bis zehnmal höheres Suizidrisiko aufweisen als gleichaltrige Heterosexuelle. Internationale Studien zur Suizidrate von Transmenschen geben ein noch düstereres Bild: Gut 40 Prozent haben schon einmal einen Selbstmordversuch gemacht.

Homophobie und Transphobie ist auch heute noch gegenwärtig und trifft junge und ältere Menschen. Meistens versteckt und subtil, manchmal auch brutal. Und noch heute noch gilt «Gemeinsam sind wir stark!». Deshalb ist es doch eigentlich klar, sich für translesbischwule Projekte einzusetzen.

Zur Zeit engagiere ich mich schwerpunktmässig für folgende Projekte:

Mein erstes Engagement galt kurz nach meinem Coming‐out dem legendären Ursus Club an der Junkerngasse in Bern. Wegen Besuchermangel hatte sich die Institution Ursus‐Bar/Disco nach 28 Jahren selbst überholt und wurde 1996 verkauft. Ein Freiraum, wie ihn der Club bot, war offensichtlich nicht mehr nötig. Eigentlich weiter nicht schlimm, dachte ich damals, denn das Ziel von all den translesbischwulen Gruppen ist ja, dass sie eines Tages überflüssig sind …

Wir sind LGBT! Und zu unserer bunten Community gehört nicht nur die sexuelle Orientierung, sondern auch die Geschlechtsidentität. So habe ich mich in den Jahren 2013 und 2014 im OK für die Transtagung engagiert. Und 2015 während der dritten Transtagung mit Mikrofon und Aufnahmegerät die Tagung begleitet und im GAYRADIO ausführlich darüber berichtet.